Die Geschichte des Kloster Marienthal 1839 -1986

Augustinus Winkelmann36 Jahre nach dem Auszug der Augustiner wird Marienthal eine selbstständige Kirchengemeinde. Die Klosterkirche, die jetzt Pfarrkirche ist, wird nach ihrer Patronin „St. Mariä Himmelfahrt“ benannt.

1924 übernimmt Augustinus Winkelmann die Pfarrei in Marienthal. Er wird die prägende Kraft für das Gesamtkunstwerk, das die Kirche, das Kloster und der beide umgebende Friedhof bilden.

Schon während seines Studiums setzt sich Augustinus Winkelmann mit der geistigen Erneuerungsbewegung und moderner sakraler Kunst auseinander. In den 20er und 30er Jahren bietet er vielen Malern, Bildhauern und Glaskünstlern die Möglichkeit, Kirche und Kloster mit moderner Kunst zu gestalten. So entwickelt sich Marienthal zu einem der bedeutensten Zentren moderner sakraler Kunst.

Durch sein geistiges Wirken und die Suche nach Erneuerung wird Marienthal zu einem Ort der Begegnung, vor allem für die katholische Jugend, und enwickelt sich während der Zeit des Nationalsozialismus zu einem geistlichen Zentrum.

Kloster, Kirche und Friedhof werden unter Denkmalschutz gestellt und befinden sich im Besitz des Landes Nordrhein-Westfalen.